Fördergemeinschaft Ehemalige Synagoge Neidenstein e.V.
gegründet 2020

10. Juli 2022: "Wir Juden Tag" Die Fördergemeinschaft macht mit!
Konzert "Klezmer Quartett Heidelberg" in Neidenstein

Einmal im Jahr zeigt Deutschland Solidarität. Am 10. Juli 2022 zelebriert Deutschland den „Wir Juden Tag.“ Und von da an jährlich.
https://www.wir-juden.com/wir-juden-tag

Neidenstein, Altortplatz

Klezmer,  nicht nur! zwischen Melancholie und überschwänglicher Lebensfreude
Das Klezmer Quartett Heidelberg greift den aktuellen Stil europäischer und amerikanischer Klezmer-Interpreten auf und schafft zugleich, die Spielweise der alten Klezmorim aus Osteuropa wieder aufleben zu lassen.
https://www.klezmerquartett.de/

Bereits ab 12 Uhr bieten wir am Altortplatz jüdische Spezialitäten an, wie z.B. das auch in Neidenstein bekannte Schabbatbrot “Berches” mit Hummus oder Kräuter-Quark und anderes jüdisches Gebäck, sowie einer Vielzahl Getränke.


Juni 2022:
Rundgang mit Viertklässlern durch das jüdische Neidenstein

 

"Ich habe die Stolpersteine gesehen"

Schüler*innen der 4. Klasse der Burgdorfschule Neidenstein erfuhren bei einem Rundgang durch den Altort mehr über das Schicksal der letzten jüdischen Mitbürger*innen, die am 22.10. 1940 in einer Nacht und Nebelaktion nach Gurs verschleppt wurden.
Von da kamen sie in verschiedene Konzentrationslager und wurden dort ermordet.
Mit großem Interesse und Betroffenheit wurden die Inschriften der Stolperteine gelesen, einige hebräische Inschriften und der Gedenkstein vor dem Rathaus gesehen.
Der Rundgang endete vor der ev. Kirche mit Blick auf die ehemalige Synagoge.
Im Folgenden einige schriftliche Äußerungen der Kinder über ihre Eindrücke:
„Es war interessant die Stolpersteine zu sehen“.
„Ich wusste gar nicht, dass es in Neidenstein eine Synagoge gibt“.
„Gestern habe ich 10 Stolpersteine und hebräische Inschriften gesehen“.
„Wir waren auch bei der Synagoge und bei jedem Stolperstein“.
„Ich habe Stolpersteine gesehen bei den Häusern. Darauf standen die Namen von Menschen, die getötet wurden“.
„Ich habe erfahren, dass Juden getötet wurden wegen ihrer Religion, das fand ich schrecklich“.
„Ich habe erfahren, dass es nicht gut ist, Menschen zu töten“.
„Ich habe erfahren, dass die Juden in Konzentrationslager verschleppt wurden“.
„Ich finde es traurig, dass so etwas passiert ist“.
„Den Rundgang fand ich spannend und interessant, auch das alte Neidenstein zu sehen, wo Juden früher gewohnt haben und die Synagoge“.
„Ich fand es interessant zu sehen, wo Juden früher gelebt haben und ich habe viel aus dem Lesetext gelernt“.
Vor dem Rundgang gab es eine kurze Einführung mit Informationstext und der Beantwortung von Schülerfragen in der Klasse.
Organisiert und begleitet wurde die Veranstaltung von der Religionslehrerin Elvira Luckhaupt und Karin Schäfer Mitglied im Vorstand der „Fördergemeinschaft ehemalige Synagoge Neidenstein e.V.“



27. Januar 2022: Holocaustgedenktag

Ein Kranz zum Gedenken an 6 Millionen Ermordete des Holocaust wird vor der ehemaligen Synagoge niedergelegt.



Mit freundlicher Genehmigung der "RNZ"

9. November 2021: Gedenken an die Greuel der Reichsprogromnacht und die weitgehende Zerstörung der Synagoge Neidenstein.

Es sprachen Dr. Peter-Paul Ophey und Herr Pfarrer Krust. Aufgrund der Baustellenlage an der ehemaligen Synagoge Neidenstein fand die Veranstaltung auf dem Altortplatz statt. An der ehemaligen Synagoge wurden Kerzen entzündet.


22. Oktober 2021: Gedenken an die Deportation der jüdischen Einwohner Neidensteins nach Gurs.

BM Gobernatz eröffnet die Gedenkveranstaltung vor dem Rathaus in Neidenstein.

Dr. Ophey schildert die Deportation der jüdischen Einwohner Neidensteins anhand des Schicksals von Julius Würzweiler.

Dr. Ophey erinnert an alle Deportierten Neidensteins und nennt ihre Namen zum Gedenken.


25. Juli 2021: Einweihung des Erlebnisweges Neidenstein

Im März 2021 haben Alina Münch und Sarah Ickert die Zusage der Leader Förderung bekommen und so den ersten AliSa-Heimat erleben Erlebnisweg realisieren können.
Der Weg durch Neidenstein führt auch an der ehemaligen Synagoge vorbei.

Wir haben uns gerne mit digitalen Inhalten zur Information über unseren Verein und die Synagoge beteiligt. Weitere sollen folgen.

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit AliSa und wünschen weiter viel Erfolg.






17. Juli 2021: Auftakt der Workshop-Reihe:
"Wie lebendig soll die ehemalige Synagoge werden"


Unter der Leitung von "Metris Architekten" und gefördert von "Freiräume" fand der Workshop statt.
Der Workshop ist Teil eines dreiteiligen Verfahrens zur Konzeptfindung für die zukünftige Nutzung der ehemaligen Synagoge.
Ein geladen waren neben der Vorstandschaft Vertreter_Innen der Vereinsmitglieder, Vertreter_Innen des Gemeindrates Neidenstein sowie Verteter_Innen der Bevölkerung.
Die Anzahl der Teilnehmer_Innen war auf 25 begrenzt.

 

In arbeitsamer Atmosphäre wurden erste Ergebnisse zur Weichenstellung für die zukünftige Nutzung der ehemaligen Synagoge und damit der anstehenden Sanierung des Gebäudes im Kirchgraben entwickelt.




27. Januar 2021: Holocaust-Gedenktag

Der Tag wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust ausgewählt.
Laut Europarat sollen im Zusammenhang mit dem Gedenktag Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermord und speziell der Holocaust thematisiert werden.

Da aufgrund der aktuellen Pandemie keine Veranstaltungen der "Fördergemeinschaft Ehemalige Synagoge Neidenstein" möglich sind, wollen wir mit digitalen Formaten Stellung beziehen.





















Isolde Wolf,
Vorstandsmitglied.

Lyrik von Nelly Sachs:
"Dein Leib im Rauch durch die Luft"




7. Dezember 2020: Ministerin Bauer übergibt Fördergelder


An dem Freitag kam die die Wissenschaftsministerin Bauer nach Neidenstein, um den Förderbescheid offiziell zu übergeben. Treffpunkt war die von-Venningen-Halle, aber auch die ehemalige Synagoge wurde besucht





27. November 2020: Besuch von Staatssekretärin Schütz



9. November 2020: Reichsprogromnacht


Am 9. November jährte sich die Progromnacht zum 81. Mal.
Auch die Synagoge in Neidenstein wurde damals in weiten Teilen zerstört.